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Wer in Lieb entbrannt

Opera details:

Opera title:

Die Verkaufte Braut

Composer:

Bedrich Smetana

Language:

German

Synopsis:

Die Verkaufte Braut Synopsis

Libretto:

Die Verkaufte Braut Libretto

Translation(s):

Not entered yet.

Aria details:

Type:

aria

Role(s):

Kecal

Voice(s):

Bass

Act:

2

Previous scene: IntroductieChoir
Next scene: Weiss ich doch eine die hat Dukaten

Joseph Schmidt & Michael Bohnen - Komm, mein Söhnchen, auf ein Wort (1930) /"Die verkaufte Braut"/

Singer(s): Joseph Schmidt Michael Bohnen

Joseph Schmidt & Michael Bohnen - "Komm, mein Söhnchen, auf ein Wort / Weiß ich doch eine, die hat Dukaten", 1930 (Smetana, "Die verkaufte Braut" /"Prodaná nevěsta"/ ). Scroll down for the text.

VIERTE SZENE.

HANS und KEZAL

KEZAL (zieht Hans herein)

Komm', mein Söhnchen, auf ein Wort!
Will Dir was vertrauen!

HANS (sträubt sich)

Lasst mich gehen, ich muss fort,
Auf die Felder schauen!

KEZAL

Weisst Du denn nicht, wer ich bin?

HANS

Ja, man sagt es mir vorhin;
Und wonach steht Euer Sinn?

KEZAL

Bist gescheidt, flink und gewandt,
Magst zu Vielem taugen.
Einem Mädchen, wie bekannt,
Stachst Du in die Augen,
Hast Du auch Vermögen?

HANS

Meinetwegen Sorgen gar?
Steht in Gottes Segen
Doch ein jedes treue Paar!

KEZAL

Torheit! Das lieget auf der Hand:
Dass Dein Glück nicht von Bestand!
Ohne Geld ist alles Tand.
Drum ein Sümmchen sparen!..
Hab' es selbst erfahren
Einst in jungen Jahren.

(Verlegenheitspause)

Eines noch
Sag' mir doch:
Gern hätt' ich vernommen,
Wo Du hergekommen?

HANS

Weit von hier
Wohnen wir.
Von der Moldau Wogen
Bin ich hergezogen.

KEZAL

Dort sollst Du Dein Weibchen finden!
In der Fremde sich zu binden,
Tut nicht gut, das glaube mir!

HANS

Was ich in der Fremde fand,
Bietet mir kein Heimatland.
Einen Engel nenn' ich mein,
Und der soll mein Weibchen sein!

KEZAL

Wer in Lieb' entbrannt,
Hält aus Unverstand
Weiber für Engel,
Meint in Schwärmerei,
Dass sein Mädchen sei
Ganz ohne Mängel.
Ja, so manches Schätzchen
Ist ein Schmeichelkätzchen,
Das mit Sammetpfötchen Dich umspielt;
Aber, wie entsetzlich,
Wenn man später plötzlich
Ihre scharfen Tigerkrallen fühlt!
Einer sorgt und sinnt
Um ein schönes Kind,
Bis er sie gewinnt,
Und das Glück ist gross;
Leider hinterher
Seufzt er bang und schwer:
Du, mein Gott und Herr,
War' ich sie erst los!
Doch ein Praktikus
Stets sich wohl bewahrt;
Vielerlei Verdruss
Bleibt ihm dann erspart.
Nichts schlägt ihn darnieder.
Weil das Für und Wider
Er zuvor sich weislich überlegt.
Der kann heiter scherzen,
Der nicht bloss im Herzen
Seinen Schatz, nein, auch im Beutel trägt
Was ist Dir geblieben?
Freund, hab' Acht!
Froher Sinn und Lieben,
Gute Nacht!

HANS (unwirsch)

Bin ich dafür Dank Euch schuldig?
Treibt mit andern Euren Spass!

KEZAL

Freundchen, nur nicht ungeduldig!
Dir zu bieten hab ich 'was.
Weiss ich doch eine,
Die hat Dukaten!
Wer die Kleine
Nennt die Seine,
Der ist gut beraten.
Nicht zu verschweigen,
Was noch ihr Eigen!
Jegliches Hoffen —
Ich sag es offen —
Will's übersteigen!
Häuschen und Garten,
Vieh aller Arten!
Milchende Kühe
Lohnen der Mühe!
Schweinchen im Koben,
Höchlich zu loben!
Hühner und Tauben,
Gar nicht zu glauben!
Tröge und Wannen,
Krüge und Kannen,
Und in der Truhe
Kleider und Schuhe!
Und obendrein
Ein nagelneuer Schrein!
Dürfte kein Prinz sich schämen,
Möchte sich gleich bequemen,
Solch eine Braut zu nehmen,
Würde gar wohl mit ihr zufrieden sein!

HANS (der alles ironisch wiederholt hat)

Wohl seh ich's ein,
Doch sag ich: Nein!

Libretto/Lyrics/Text/Testo:

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Full libretto Die Verkaufte Braut

English Libretto or Translation:

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Operatic Anthology: Bass