Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust

Opera details:

Opera title:

Parsifal

Composer:

Richard Wagner

Language:

German

Synopsis:

Parsifal Synopsis

Libretto:

Parsifal Libretto

Translation(s):

Not entered yet.

Aria details:

Type:

aria

Role(s):

Kundry

Voice(s):

Soprano

Act:

2

Previous scene: Nein lasst ihn unenthüllt
Next scene: Seit Ewigkeiten harre ich deiner

Wagner: Parsifal / Act 2 - "Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust"

Singer: Gwyneth Jones

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Wagner: Parsifal / Act 2 - "Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust" · Gwyneth Jones · Orchester der Bayreuther Festspiele · Pierre Boulez

Wagner: Parsifal

℗ 1971 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Released on: 1971-01-01

Producer, Executive Producer: Dr. Hans Hirsch
Producer, Recording Producer: Werner Mayer
Studio Personnel, Balance Engineer: Klaus Scheibe
Studio Personnel, Editor, Recording Engineer: Jobst Eberhardt
Composer Lyricist, Author: Richard Wagner

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Libretto/Lyrics/Text/Testo:

Nein, Parsifal, du toer'ger Reiner!
Fern, fern ist mein Heimat.
Dass du mich faendest, verweilte ich nur hier.
Von weit her kam ich, wo ich viel ersah.

Ich sah das Kind am seiner Mutter Brust,
sein erstes Lallen lacht mir noch im Ohr;
das Leid im Herzen,
wie lachte da auch Herzeleide,
als ihren Schmerzen
zujauchzte ihrer Augen Weide!
Gebettet sanft auf wiechen Moosen,
den hold geschlaefert sie mit Kosen,
dem, bang in Sorgen,
den Schlummer bewach't der Mutter Sehnen,
den weckt' am Morgen
der hiesse Tau der Muttertraenen.
Nur Weinen war sie, Schmerzgebaren,
um deines Vaters Lieb' und Tod.
Vor gleicher Not dich zu bewahren,
galt ihr als hoechster Pflicht Gebot.
Den Waffen fern, der Maenner Kampf und Waeren,
wollte sie still dich bergen und behueten.
Bur Sorgen war sie, ach! Und Bangen;
nie sollte Kunde zu dir hergelangen.
Hoerst du nicht noch ihrer Klage Ruf,
wann spaet und fern du geweilt?
Hei! Was ihr das Lust und Lachen schuf,
wann sie suchend dann dich ereilt;
wann dann ihr Arm dich wuetend umschlang,
ward dir es wohl gar beim Kuessen bang?
Doch ihr Wehe du night vernahmst,
nicht ihrer Schmerzen Toben,
als endlich du nicht wiederkamst
und deine Spur verstoben!
Sie harrte Naecht' und Tage,
bis ihr verstummt' die Klage,
der Gram ihr zehrte den Schmerz,
um stillen Tod sie warb;
ihr brach das Leid das Herz,
und - Herzeleide - starb.

English Libretto or Translation:

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