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Nein lasst ihn unenthüllt

Opera details:

Opera title:

Parsifal

Composer:

Richard Wagner

Language:

German

Synopsis:

Parsifal Synopsis

Libretto:

Parsifal Libretto

Translation(s):

Not entered yet.

Aria details:

Type:

aria

Role(s):

Amfortas

Voice(s):

Baritone

Act:

1.03

Previous scene: Overture
Next scene: Ich sah das Kind an seiner Mutter Brust

Rolando Panerai "Nein, lasst ihn unenthüllt" Parsifal

Singer: Rolando Panerai

Rolando Panerai sings "Nein, lasst ihn unenthüllt"
from Parsifal by Richard Wagner (1813-1883), sung in Italian
Orchestra Sinfonica di Roma della RAI
Vittorio Gui, conductor
Roma 20./21.XI.1950

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Libretto/Lyrics/Text/Testo:

Nein! Lasst ihn unenthüllt! Oh!
Dass keiner, keiner diese Qual ermisst,
die mir der Anblick weckt, der euch entzueckt!
Was ist die Wunde, ihrer schmerzen Wut,
gegen die Not, die Hoellenpein,
zu diesem Amt - verdammt zu sein!
Wehvolles Erbe, dem ich verfallen,
ich, einz'ger Suender unter allen,
des hoechtsten Heiligtums zu pflegen,
auf Reine herabzuflehen seinem Segen!
O Strafe, Strafe ohnegleichen
des - ach! - gekraenkten Gnadenreichen! -
Nach ihm, nach seinem Weihegrusse,
muss sehnlich mich's verlangen;
aus tiefster Seele Heilesbusse
zu ihm muss ich gelangen.
Die Stunde naht;
ein Lichtstral senkt sich auf das heilige Werk;
die Huelle faellt.
Des Weihgefaesses goettlicher Gehalt
erglueht mit leuchtender Gewalt;
durchzuckt von seligsten Genusses Schmerz,
des heiligsten Blutes Quell
fuehl' ich sie giessen in mein Herz;
des eig'nen suendigen Blutes Gewell'
in wahnsinniger Flucht
muss mir zurueck dann fliessen,
in die Welt der Suendensucht
mit wilder Scheu sich ergiessen;
von neuem springt es das Tor,
daraus es nun stroemt hervor,
hier, durch die Wunde, der seinem gleich,
geschlagen von desselben Speeres Streich,
der dort dem Erloeser die Wunde stach,
aus der mit blut'gen Traenen
der Goettliche weint' ob der Menschheit Schmach,
in Mitleids heiligem Sehnen -
und aus der nun mir, an heiligster Stelle,
dem Pfleger goettlischer Gueter,
des Erloesungsbalsams Hueter,
das heisse Suendenblut entquillt,
ewig erneut ausd des Sehnens Quelle,
das, ach! Keine Buessung je mir stillt!
Erbarmen! Erbarmen!
Du Allerbarmer! Ach, Erbarmen!
Nimm mir mein Erbe,
schliesse die Wunde,
dass heilig ich sterbe,
rein Dir gesunde!

English Libretto or Translation:

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